Der Commodore Plus/4
Erscheinungsjahr: Juni 1984
Prozessor: MOS 7501 (1,76 MHz), kompatibel zum 6502
Auflösung: 320x200 (Monochrom), 160 x 200 (Farbe), 121 Farben
Speicher: 64 kB Ram
Sound: Mono-Sound, max. 2 Stimmen (die 2 Stimme kann auch Rauschen erzeugen)
Der Plus/4 war mein erster Computer. Seinen Namen verdankt er der eingebauten Software (Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation, Dateiverwaltung und Grafikprogramm), die mit F1 aufgerufen werden kann. Der Computer
war nicht als Spielemaschine gedacht, sondern als Zielgruppe galten eher mittelständische Betriebe.
Herausragende Eigenschaften dieser Machine für mich sind immer noch sein Basic 3.5 und das sehr elegante Design.
Sein größter Nachteil ist, dass er größtenteils inkompatibel zum C64 ist.
Software vom C64 (ausser primitive Basicprogramme) sind auf dem Plus/4 nicht lauffähig.
Joystick und Datasette haben eigene Anschlüsse. Dies ist wahrscheinlich einer der Hauptgründe, warum der Plus/4 nach 2 Jahren wieder vom Markt genommen wurde.
Der Commodore 16

Der Commodore 16 hat nur 16 kB Speicher statt der 64 kb des Plus/4. Er lässt sich aber bis auf 64 kB aufrüsten.
Außerdem besitzt er keine eingebaute Software. Die Form des Gehäuses ist die des C64 und VC-20 ähnlich, besitzt aber zusätzlich einen Resetschalter(!).
Der Commodore 116

Der Commodore 116 ist vollständig kompatibel zum Commodore 16.
Der Unterschied liegt im Gehäuse, welches um ein Drittel kleiner als das des Plus/4 ist. Die Tasten sind kleine radiergummiartige Rechtecke, welche nicht besonders komfortabel sind.
Oft tippt man daneben oder man muss eine Taste richtig treffen, damit etwas passiert. Kein besonders komfortabler Rechner, aber ein seltenes Sammlerstück.
Der Commodore 264
Genau wie der Plus/4, aber ohne 3+1 Software. Gesuchte Sammlerstücke. Sehr selten, na nie offizielle verkauft.
Der Commodore 232
Genau wie der 264, aber nur 32 kb (Speicher war damals teuer). Es existieren nur wenige Exemplare
Der Commodore V364-Prototyp
Als ich von dieser Machine erfuhr war ich sehr aufgeregt. Es handelt sich im Grunde um einen 264 mit eingebautem Magic-Voice Modul.
Der V364 konnte also sprechen. Das Gehäuse hatte rechts einen zusätzlichen Nummern-Block. Leider wurden nur 3 Prototypen gebaut.
Der Commodore LCD-Prototyp

Portabler Businesscomputer mit monochromen LCD-Bildschirm und eingebauter Software (Textverarbeitung, TabellenKalkulation,...). Prototyp.
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